Das bfw in der JVA Schwalmstadt

Das bfw in der JVA Schwalmstadt

In der JVA Schwalmstadt sind rund 300 männliche Gefangene mit Haftstrafen ab 24 Monaten untergebracht. Das bfw bietet hier zwei Ausbildungsbereiche an: Die Ausbildung zum Koch und Ausbaufacharbeiter / Zimmerer.

Umschulung zum Koch 

Die Teilnehmenden erwerben in einer 2-jährigen Umschulung den im Gastgewerbe anerkannten Ausbildungsberuf Koch. Sie schließen ihre Prüfung vor der Handelskammer Kassel ab.

Im Rahmen ihrer Ausbildung bereiten die angehenden Köche unterschiedliche Gerichte zu und richten sie für die Gäste des „Restaurants der Lehrküche“ an den Essenstafeln an. Sie organisieren die Arbeitsabläufe in der Küche, stellen Speisepläne auf, beauftragen den Einkauf der dafür notwendigen Zutaten und lagern diese dann auch fachgerecht ein.

Ausbildungsschwerpunkte sind:

  • Warenwirtschaft, Arbeitsplanung
  • Küchentechnische Arbeitsverfahren, Hygenie
  • Verarbeiten und Zubereiten von unterschiedlichsten Nahrungsmitteln
  • Herstellen von Süßspeisen
  • Servicebereich

Umschulung zum Ausbaufacharbeiter / Zimmerer 

Die Teilnehmenden können in 18 Ausbildungsmonaten den Beruf des Ausbaufacharbeiters und nach abgeschlossenen 24 Ausbildungsmonaten den Beruf des Zimmerers erwerben. Sie schließen ihre Prüfung vor der Handwerkskammer Kassel ab.

Im Rahmen ihrer Ausbildung bereiten die angehenden Ausbaufacharbeiter/Zimmerer Holzkonstruktionen bzw. Holzbauten aller Art her. Sie stellen Holzbauteile für den Innenausbau her und montieren diese. Sie bauen vorgefertigte Bauteile und Bauelemente ein. Auch Dämm- und Trockenbauarbeiten können sie ausführen. Außerdem sanieren und restaurieren sie Dachstühle und andere Gebäudeteile aus Holz.

Ergänzt wird das Angebot des bfw durch eine Drogenberatung und Therapievorbereitung für Inhaftierte der JVA Schwalmstadt und reagiert damit auf die Drogenproblematik im Strafvollzug. Da Drogentherapien als solche unter üblichen Haftbedingungen kaum zweckmäßig angeboten werden können, ist es umso wichtiger, die Gefangenen eingehend auf ihre Möglichkeiten nach der Haftentlassung vorzubereiten.

Das Projekt wird unterstützt vom Europäischen Sozialfonds, vom Europäischen Sozialfonds Consult Hessen, von der WIBank und vom Hessischen Ministerium der Justiz.

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