Das bfw Torgau

Ehemalige Häftlinge sollen eine Chance auf ein Leben nach dem Gefängnis haben. Deshalb unterstützt der Europäische Sozialfonds die Qualifizierung und Eingliederung Gefangener. Somit soll ihnen der Weg zurück in ein "normales" Leben erleichtert werden.

Die Qualifizierung wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates Sachsen finanziert.

Unsere Berufsbildungsstätte ist in die JVA Torgau integriert. Als Beitrag zur gesellschaftlichen Resozialisierung qualifizieren wir Gefangene in den Bereichen:

  • Hochbaufacharbeiter und Bauten- und Objektbeschichter
  • Modulare Qualifizierung Fachlagerist mit ECDL
  • Abbau sozialer und Bildungsdefizite und praktische Erprobung in den Berufsfeldern Metall und Holz
  • AlphaStart

„Hochbaufacharbeiter" und „Bauten- und Objektbeschichter"

Das Projekt als wichtiger Bestandteil der Resozialisierung zielt darauf ab, die Gefangenen zu mobilisieren und zu motivieren, persönliche und berufliche Perspektiven zu entwickeln, berufliche Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken. Die Vermittlungsfähigkeit wird gefördert, um nach der Haftentlassung ein selbstbestimmtes und straffreies Leben zu führen.

Ziel ist neben der Vermittlung von Wissen und Können die Motivation zum Ablegen der Modulprüfungen nach dem Sächsischen Qualifizierungspass. Dazu legen wir die gültigen Ausbildungsrahmenpläne für den „Hochbaufacharbeiter“ und für den „Bauten- und Objektbeschichter“ zugrunde. Jeweils nach erfolgreicher Absolvierung eines Moduls. haben die Teilnehmer die Möglichkeit zu einer Prüfung mit Zertifikat durch die IHK bzw. HWK zu Leipzig.

Teilnehmer, die alle für die Berufsausbildung notwendigen Module erfolgreich absolvieren, erwerben die Zulassungsvoraussetzungen zur externen Prüfung durch die zuständige prüfende Stelle. Nach erfolgreichem Bestehen dieser Prüfung erhalten sie den Facharbeiterabschluss.

Bei der Ausbildung in der Übungswerkstatt wird besonderer Wert auf eine berufsfeldbreite und berufsübergreifende Grundbildung gelegt, da eine Vielzahl der Tätigkeiten beider Berufe sich gleichen und ergänzen.

Inhaftierte erwerben bereits durch die Absolvierung einzelner Module den Status eines Fachhelfers. Das verbessert die persönlichen Voraussetzungen für die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit.

Dauer : 2 Jahre, ab 02.01.2019

Anmerkung: Durchführung in zwei inhaltlich getrennten Maßnahmen

„Modulare Qualifizierung Fachlagerist mit ECDL“

Das Projekt als wichtiger Bestandteil der Resozialisierung zielt darauf ab, die Gefangenen zu mobilisieren und zu motivieren, persönliche und berufliche Perspektiven zu entwickeln, berufliche Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken. Die Vermittlungsfähigkeit wird gefördert, um nach der Haftentlassung ein selbstbestimmtes und straffreies Leben zu führen.

Ziel ist neben der Vermittlung von Wissen und Können die Motivation zum Ablegen der Modulprüfungen nach dem Sächsischen Qualifizierungspass. Dazu legen wir den gültigen Ausbildungsrahmenplan zugrunde. Jeweils nach erfolgreicher Absolvierung eines Moduls haben die Teilnehmer die Möglichkeit zu einer Prüfung mit Zertifikat durch die IHK zu Leipzig.

Ziel ist ebenso das Ablegen der Modulprüfungen nach dem ECDL Syllabus der DLGI. Jeweils nach erfolgreicher Absolvierung eines Moduls legen die Teilnehmer die entsprechende Prüfung mit Zertifikat durch die DLGI zu Bonn teil.

Hervorzuheben ist, dass der Inhaftierte bereits durch die Absolvierung einzelner Module und des Gabelstaplerscheins den Status eines Fachhelfers erworben hat. Das verbessert die persönlichen Voraussetzungen für die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit.

Dauer : 2 Jahre, ab 02.01.2019

„Abbau sozialer und Bildungsdefizite und praktische Erprobung in den Berufsfeldern Metall und Holz“

Das Projekt als wichtiger Bestandteil der Resozialisierung zielt darauf ab, die Gefangenen zu mobilisieren und zu motivieren, persönliche und berufliche Perspektiven zu entwickeln, berufliche Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken. Die Vermittlungsfähigkeit wird gefördert, um nach der Haftentlassung ein selbstbestimmtes und straffreies Leben zu führen.

Das Projekt dient der Erfassung der handwerklich- motorischen Fähigkeiten sowie der kognitiven, motivatorischen und sozialen Kompetenzen von Gefangenen zur Vorbereitung oder Unterstützung ihrer Integration in den Arbeitsmarkt oder in eine berufliche Bildungsmaßnahme. Ziel ist, persönliche und berufliche Perspektiven zu entwickeln.

Durch das Projekt können die Teilnehmer gezielt in die Bildungs- und Arbeitsmaßnahmen integriert werden.

Dauer : 1 Jahr, ab 02.01.2019

„AlphaStart"

Alphabetisierung funktionaler Analphabeten

Basisfähigkeiten für den Alltag und den Arbeitsmarkt

Das Projekt ist ein wichtiger Bestandteil der Resozialisierung. Es zielt darauf ab, dass die Strafgefangenen

  • ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten in den Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen festigen und erweitern,
  • ihre sozialen Kompetenzen stärken,
  • persönliche und berufliche Perspektiven zu entwickeln,
  • ihre persönlichen Voraussetzungen für die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit verbessern.

Die Durchführung erfolgt mit sozialpädagogischer Begleitung laut Stoffverteilungsplan.

Zu Beginn erfolgt eine Kompetenzfeststellung zur Einstufung in die Alphalevels. Ziel ist, eine Steigerung des Ausgangslevels zu erreichen.

Der Lerner erhält eine Teilnahmebescheinigung über die Dauer und die bearbeiteten Inhalte.

Dauer : 1 Jahr, ab 02.01.2019

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