Das bfw in der JVA Leipzig

Die Grundlage für eine erfolgreiche (Re-) Integration von ehemaligen Gefangenen in die Gesellschaft bilden die berufliche Qualifizierung und sozialpädagogische Unterstützung während und nach der Haft.

Damit Haftentlassene ein Leben ohne Straftaten führen können, engagiert sich das bfw – Unternehmen für Bildung. in der Justizvollzugsanstalt Leipzig mit Krankenhaus und fördert damit die persönliche und berufliche Entwicklung eines jeden einzelnen Teilnehmers.

Unsere Berufsbildungsstätte ist in die Justizvollzugsanstalt Leipzig mit Krankenhaus integriert. Als Beitrag zur gesellschaftlichen Resozialisierung qualifizieren wir Gefangene in folgenden Kursen:

  • Alpha Start – ein Alphabetisierungskurs, Laufzeit 21.01.-31.12.2019
  • Modulare Qualifizierungsmaßnahme mit Erwerb des ECDL Profile (Europäischer Computerführerschein Profile), Laufzeit 02.01.-31.12.2019
  • Fit für die Zukunft – praxisorientiertes Training von beruflichen und sozialen Kompetenzen, Laufzeit 02.01.- 31.12.2019
  • Integrationskurs „Deutsch sofort“, 4 Durchläufe à 200 Stunden

Die Qualifizierung und Eingliederung Gefangener wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates Sachsen finanziert.

Übergangsmanagement - Projekt zur sozial-beruflichen Integration Inhaftierter und Haftentlassener

Beim Übergang aus der Haft in die Freiheit ist es für Straffällige häufig schwierig, passende Angebote und Ansprechpartner zu finden, die sie im Übergangsprozess unterstützen. Um die Wiedereingliederung erfolgreich zu meistern, ist es notwendig, Gefangene bereits während ihrer Haftzeit auf die soziale und berufliche Integration in die Gesellschaft vorzubereiten und diese auch nach der Haftentlassung zu begleiten.

Das bfw – Unternehmen für Bildung. ist in allen sächsischen Justizvollzugsanstalten/Jugendstrafvollzugsanstalt ein verlässlicher Partner für die sozial-berufliche Integration von Haftentlassenen. Mit dem Projekt Übergangsmanagement unterstützen wir die Teilnehmer vier Monate in Haft (Entlassungsvorbereitung) und acht Wochen nach Haftentlassung u.a. bei der Suche nach geeignetem Wohnraum, im Umgang mit Behörden und Anträgen, der Sicherung des Lebensunterhaltes durch berufliche Integration und der (Wieder-)Eingliederung in ein förderliches soziales Umfeld.

Der Haftentlassene kann somit durch seinen eigenen persönlichen Einsatz sowie die praktische Unterstützung durch das bfw als Bildungsdienstleister seine Zukunft erfolgreich gestalten und seinen Platz in der Gesellschaft finden.

Das Projekt Übergangsmanagement wird in Kooperation mit dem Bildungsträger „Grone – Bildungszentren Thüringen GmbH – gemeinnützig“ durchgeführt.

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