Competence Center EUROPA: Projekte

Eine Übersicht über unsere Projekte:

The Network of Social and Market Inclusion through Language Education (SMILE)

Lifelong Learning Programme- Languages (Key Activity 2), 01.01.2014 - 31.12.2016
Das Projekt SMILE untersucht die Förderung von weniger weit verwendeten und unterrichteten Sprachen (engl.:LWUTLs) in verschiedenen Bildungs-, Sozial-, und Wirtschaftsbereichen. Es ist davon auszugehen, dass dieses Projekt Einfluss auf verschiedene Randgruppen von arbeitslosen, benachteiligten Menschen, traditionellen und nicht traditionellen Sprachen-Erlerner, etc. hat.
Das Projekt erkennt sowohl Gebiete als auch Zielgruppen, welche von der Verwendung dieser LWUTLs profitieren werden, und verbreitet die Ergebnisse der bestehenden, guten Anwendungen für das Sprachen Erlernen und dessen Förderung. Ziel dieses Projektes ist zum einen das Beisteuern zur europäischen Sprach-Politik im Bereich der Förderung der Sprachenvielfalt und LWUTLs, zum anderen der Austausch von Erfahrung und Information von guten Anwendung und Methoden bei der Förderung von Sprachenvielfalt und LWUTLs sowie das Kreieren einer Kooperationsmöglichkeit im Bereich von Sprachenbildung, -training und -arbeit. Ebenso ist eine verstärkte soziale Eingliederung von verschiedenen benachteiligten Randgruppen angestrebt.

www.smile-network.eu


AGROSKILL – Transferring methods for validation of informal learning to VET institutions in the field of sustainable agriculture

Leonardo da Vinci – Transfer of Innovation, 01.10.2013 – 30.09.2015
Die Europäische Kommission betont die wachsende Bedeutung des kontinuierlichen, lebenslangen Lernens und misst der Anerkennung von informell erworbenem Wissen einen hohen Stellenwert zu. Aus diesem Grund werden Initiativen der einzelnen  Mitgliedstaaten unterstützt, die sich mit diesen informellen Lernprozessen und deren Validierung  beschäftigen. Die Landwirtschaft ist z.B. ein Bereich, in dem Fähigkeiten zu finden sind, die überwiegend durch informelle Lernprozesse gewonnen werden. AGROSKILL ist ein Zusammenschluss von neun europäischen Projektpartnern aus den Bereichen Bildung, nachhaltiger Landwirtschaft und Validierung des non-formellen und informellen Lernens. Das Projekt zielt darauf ab, non-formell erworbene Kompetenzen und Erfahrungen im Bereich der organischen und nachhaltigen Landwirtschaft in den einzelnen Mitgliedstaaten zu sammeln und in einem Expertennetzwerk zu validieren sowie Weiterbildungsmaßnahmen und Fortbildungen zu konzipieren. Die daraus ermittelten nationalen Implementierungsstrategien führen schließlich zu der Umwandlung und Validierung von informellen Lernprozessen in formale Lerneinheiten und einem Zertifizierungssystem, das die Suche nach geeigneten Arbeitskräften erleichtert sowie informell erworbene Kompetenzen honoriert. Auf diese Weise werden zwei Hauptziele verfolgt:

1. Schaffung eines gemeinsamen Qualifizierungssystems; sowie
2. Instrumente zur Validierung für VET-Lehrer im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft.

Adressaten des Projektes sind daher vor allem Lehrer und Manager landwirtschaftlicher Institutionen sowie VET-Zentren der EU-Mitgliedstaaten. Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die Mitgliedstaaten, die sich in einer landwirtschaftlich-technologischen Transformation befinden.


DTS – Dual Teaching System

Leonardo da Vinci, 1.10.2013 - 30.09.2015
Ziel des Projektes DTS – Dual Teaching System ist es, das System der dualen Berufsausbildung auf südeuropäische Länder zu übertragen. Wichtige Erfolgsfaktoren sind dabei natürlich die Berücksichtigung kultureller und struktureller Unterschiede sowie der Einbezug aller am Prozess der beruflichen Ausbildung involvierten Akteure.

Mit der Einführung der dualen Ausbildung und der verbundenen Kombination theoretischer und praktischer Inhalte soll den jungen Menschen nach Schulabschluss einen lückenlosen Einstieg in die Erwerbstätigkeit ermöglichen, die volle Einsatzfähigkeit der AbsolventInnen in den Betrieben direkt nach der Ausbildung sicherstellen, sowie die Unternehmen in ihrer wichtigen Rolle als Arbeitgeber junger MitarbeiterInnen stärken und somit ein wesentlicher Beitrag zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit in diesen Ländern geleistet werden.


EFFIVET

Leonardo da Vinci, 1.10.2013 - 30.09.2015
Das Projekt EFFIVET möchte gemäß den Anforderungen der neue EU-Energieeffizienz-Richtlinie eine Struktur für betriebliche Weiterbildungen im Energieeffizienzbereich etablieren. Dazu werden im Rahmen des Projekts ein Kompetenzprofil und ein Curriculum für den Bereich der Energieeffizienzberatung erarbeitet. Ein Schwerpunkt bei der Entwicklung ist die gute Anwendbarkeit des Curriculums in der Berufspraxis, daher erfolgt eine kontinuierliche Einbindung und Validierung von Experten und Praktikern.


COSIMA – Competence building in simulation processes for apprentices and adolescent employees

Leonardo da Vinci, 01.10.2013-30.09.2015
In dem Projekt COSIMA wird das in Deutschland entwickelte Instrument für Simulationsprozesse "Fabrik im Seminarraum" für die Situation junger Menschen in der Berufsorientierung sowie von Auszubildenden und jugendlichen Arbeiternehmern/innen (bis 25 Jahre) adaptiert und in die beteiligten Partnerländer transferiert.

Die "Fabrik im Seminarraum" dient der Prozessoptimierung in Unternehmen und verbindet theoretisches Methodentraining mit realen Voraussetzungen, dadurch wird ein hohes Maß an direktem Praxisbezug geschaffen.
Die erlangten Erkenntnisse aus der "Fabrik im Seminarraum" ermöglichen einen neuen, direkteren Blickwinkel auf tatsächliche Hindernisse im eigenen Unternehmen. Mitarbeiter/innen berücksichtigen in ihren Handlungen zusammenhängende Prozessabläufe und werden somit für eine effektivere Arbeitsweise sensibilisiert.


Lebensphasenorientierte Arbeitszeiten

(Vereinbarkeit Familie und Beruf gestalten - Phase IV)
ESF-Mittel Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), 01.01.2013 – 31.12.2014
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Zukunftsthema und lebensorientierte Arbeitszeiten sind ein wichtiges Instrument einer familienfreundlichen Arbeitszeitgestaltung. Das Projekt zielt darauf ab, Innovationspotentiale zur Balance von Arbeitswelt und Privatleben/Familie im Lebensverlauf zu fördern, indem den handelnden Akteuren praxisbezogenes Know-how zu lebensphasenorientierten, familienbewussten Arbeitszeiten vermittelt und direkte betriebliche Beratung und Coaching sowie ein Transfer der Erfahrungen und Best-Practise-Ansätze angeboten wird.

www.familie.dgb.de


GreenPoint

Leonardo da Vinci, 01.10.2012 - 30.09.2014
Das Projekt „GreenPoint" will kleinere und mittlere Unternehmen im Metallsektor darin unterstützen, geltende Auflagen bezüglich des Umweltschutzes besser einhalten und umsetzen zu können. Dazu wird in den Unternehmen ein so genannter GreenPoint geschult, der als Ansprechpartner und Vermittler sämtlicher sektorbezogener Umweltbelange im Unternehmen tätig ist und sein Wissen an die Mitarbeiter weitergibt. Das e-learning Training wird in einer Pilotphase getestet und die Qualifizierung dann in den teilnehmenden Unternehmen implementiert.

www.greenpointonline.eu


Renewed Skills. Anerkennung von Kompetenzen im erneuerbaren Energiesektor in der EU.

LLP, 01.10.2012 – 30.09.2014
Das Hauptziel von RenewedSkills besteht darin, eine Methode für die Anerkennung von Kompetenzen  von niedrig – und mittelqualifizierten Arbeitskräften (EGF Level 1 bis 4) -erworben durch informelles und non formales Lernen- in die Weiterbildungsstrategien des erneuerbaren Energiesektors in der EU zu adaptieren. Dies wird durch einen Erfahrungsaustausch zwischen Sozialen Partnern, Bildungsinstitutionen, Un-ternehmen und öffentlichen Einrichtungen erreicht.

http://www.reskill.org/index.php/de/


Export von Bildungsdienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft iVET4Health Dubai

BMBF „Berufsbildungsexport durch deutsche Anbieter", 01.08.2012-31.07.2015
Das Projekt „Export von Bildungsdienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft iVET4Health Dubai“ will die Bildungsdienstleister in der Gesundheitswirtschaft darin unter-stützen, angepasste Bildungsangebote zu entwickeln, erproben, auswerten sowie im Zielland zu implementieren.


Aufbau eines betrieblichen Bildungsmanagements- und controllings für Unternehmen der Textilindustrie (BBM)

ESF- SPRL- Initiative “weiter bilden”, 01.06.2012- 31.12.2014
Ziel ist die Stärkung der Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten in mittleren und großen Unternehmen in der Textilindustrie im Zielgebiet Konvergenz durch die Einführung und Optimierung eines betrieblichen Bildungsmanagements (folgend: BBM).
Dazu werden in 18 Unternehmen Personalverantwortliche, Betriebsräte und Führungskräfte besser dazu befähigt, Kompetenzen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erfassen und ihre Entwicklung unter Berücksichtigung der finanziellen und personalen Ressourcen sowie der Unternehmensziele besser vorantreiben zu können. Das Bildungscontrolling als Herzstück verbindet strategische PE mit Maßnahmen der Unternehmensentwicklung. Damit wird dazu beigetragen, dass in  Bereiche, die von demografischem Wandel betroffen sind, Kompetenzentwicklung vorausschauend geplant werden kann. 
Darüber hinaus wird ein Netzwerk der Unternehmen für Erfahrungsaustausch und eine bessere Planung sowie für gemeinsame Maßnahmen gewährleistet.

http://www.bildung-und-management.de/bbm/das-projekt/


Gleichstellungspolitik am Modell der Familienernährerinnen II

Förderprogramm des BMFSFJ, 01.03.2012 bis 28.02.2014
Wie aktuelle Forschungen zeigen, hat sich der Anteil von Frauen als Haupteinkommensbezieher und damit Familienernährerin in Deutschland deutlich erhöht. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für Frauen aber nach wie vor schlechter als die der Männer. In der zweiten Phase dieses Politikentwicklungsprojektes werden die vorliegenden Untersuchungsergebnisse weiter aufbereitet und die erarbeiteten Publikationen ergänzt. In zahlreichen Veranstaltungen für politische und gewerkschaftliche Multiplikatoren werden die bisher entwickelten Handlungsansätze und Konzepte für das sich wandelnde Geschlechterverhältnis am Arbeitsmarkt vorstellt.

www.familienernaehrerin.de


Food ECVET - Proposals for the application of the ECVET model in the EU food sector

Leonardo da Vinci, 01.10.2011 – 30.09.2013
Seit Ende der 90er Jahre befindet sich die Europäische Nahrungsmittelbranche in einem Anpassungsprozess an Globalisierung, technologischer Innovation und neuen Anforderungen bezüglich Gesundheit, Qualität und Ökologie. Unternehmen haben erkannt, dass berufliche Weiterbildung der wichtigste strategische Faktor ist, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Dennoch gibt es in der Branche weiterhin einen hohen Anteil an nicht- und geringqualifizierten Arbeitnehmern.
Die Sozialpartner engagieren sich vor diesem Hintergrund für ein kontinuierliches, lebenslanges Lernen und die Anerkennung von Fähigkeiten, die in verschiedenen Kontexten erworben wurden. Die Anerkennung von früher erlangten Fähigkeiten, die auch informell oder non-formal erworben sein können, soll es den Arbeitnehmern ermöglichen, in anderen Arbeitskontexten „Fuss zu fassen“. Auch die Mobilität von Arbeitnehmern in Europa könnte so erleichtert werden. Das Instrument zur Anerkennung dieser Fähigkeiten ist ECVET – das Europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (European Credit System for Vocational Education and Training).
In dem Projekt wird das ECVET-System in der Nahrungsmittelbranche beispielhaft eingeführt und somit Best Practices für die flächendeckende Einführung des Punktesystems gesammelt. In diesem Zusammenhang werden die Rolle von Schlüsselakteuren (u.a. Sozialpartner, Weiterbildungsanbieter), die Bedeutung von ECVET für Unternehmen und Arbeitnehmer sowie die Chancen für nicht und geringqualifizierte Arbeitnehmer diskutiert.
Die Ergebnisse des Projektes fließen in die Evaluation des Europäischen Parlaments zur Einführung von ECVET in den EU-Partnerländern ein.

http://foodecvet.euproject.org/


Faire Mobilität - Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv

Gefördert durch Mitteln des BMAS und ESF (Bund), 01.08.2011 - 30.06.2014
Das Projekt Faire Mobilität hilft, gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen für ArbeitnehmerInnen aus den mittel- und osteuropäischen Staaten auf dem deutschen Arbeitsmarkt durchzusetzen.

Zentrale Elemente sind die weiterführende, über die Kernbelange der Gewerkschaftsarbeit hinausgehende Qualifizierung von gewerkschaftlichen Multiplikatoren (u.a. Betriebs- und Personalräte, sowie Vertrauensleute), die Erweiterung der Information über Arbeitnehmerrechte in Herkunfts- und Zielländern und die Beratung von mobilen ArbeitnehmerInnen durch den Auf- und Ausbau der Beratungsinfrastruktur.

www.faire-mobilitaet.de


Lebenslanges Lernen und Interprofessionalität in den Gesundheitsfachberufen - 2get1care

LLL/ ECVET, 01.01.2011 – 31.12.2013
Das Projekt zielt auf die experimentelle Erprobung des europäischen Leistungspunktesystems ECVET für die Berufsausbildung und Lehre in den Gesundheitsfachberufen in Deutschland innerhalb einer europäischen Partnerschaft, um einen Ansatz zu entwickeln, Qualifikations-bestandteile grenz- und berufsübergreifend übertragbar zu machen. Durch diesen Ansatz sollen die interprofessionelle und transnationale Mobilität sowie die persönliche Lernmobilität von Auszubildenden und Fachkräften gefördert werden, die bisher durch eine hohe Differenzierung und Spezialisierung der Qualifikationsstruktur im Gesundheits- und Pflegebereich und die unterschiedlich gestalteten Qualifikationssysteme in diesem Berufsfeld in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten eingeschränkt werden.

Den operativen Rahmen für diese Erprobung bietet die wissenschaftlich begleitete Anpassung der Ausbildungscurricula von vier Gesundheitsfachberufen (Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie und Altenpflege) an ECVET, die Entwicklung eines gemeinsamen Kerncurriculums und eines Weiterbildungskonzepts für Lehrende nach ECVET-Grundsätzen.

www.2get1care.de


EQF Praxis and Information Network: PIN

Leonardo da Vinci, 01.01.2011 – 31.12.2013
Das Projekt PIN verbindet 32 arbeitnehmerorientierte Organisationen aus Europa in einem Netzwerk. Ziel ist es Akteure, Experten und Institutionen zu Fragen der Wirkung des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR), respektive der Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) auf nationaler und europäischer Ebene zusammenzubringen. Das Projekt organisiert einen moderierten Wissens- und Beste-practice-Austausch zu den Einflüssen des EQR auf Themen wie Tarifverhandlungen, Datensicherheit oder Kompetenzerfassung. Die Projektpartner entwickeln eine europäische Strategie für eine arbeitnehmerorientierte Implementierung, formulieren Handlungsleitfäden und sensibilisieren für die Thematik. Weitere Informationen über das Projekt finden sie unter: www.eqf-pin.eu


SPI Siegen-Wittgenstein

ESF-Sozialpartnerrichtlinie, 01.06.2010 – 30.09.2013
Die Region Siegen-Wittgenstein verfügt über einen hohen Anteil an eigentümergeführten Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie und befindet sich gleichzeitig nahe den großen Unternehmen in den Ballungszentren von NRW. Für die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung der Metall- und Elektrounternehmen in der Region sind gut ausgebildete Mitarbeiter ein wesentlicher Bestandteil. Bisher wird aber in den eigentümergeführten Unternehmen oftmals keine systematische und nachhaltige Personalentwicklung betrieben.

 

 

 


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