Competence Center EUROPA: Projekte
Eine Übersicht über unsere Projekte:
Lebensphasenorientierte Arbeitszeiten
(Vereinbarkeit Familie und Beruf gestalten - Phase IV)
ESF-Mittel Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), 01.01.2013 – 31.12.2014
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Zukunftsthema und lebensorientierte Arbeitszeiten sind ein wichtiges Instrument einer familienfreundlichen Arbeitszeitgestaltung. Das Projekt zielt darauf ab, Innovationspotentiale zur Balance von Arbeitswelt und Privatleben/Familie im Lebensverlauf zu fördern, indem den handelnden Akteuren praxisbezogenes Know-how zu lebensphasenorientierten, familienbewussten Arbeitszeiten vermittelt und direkte betriebliche Beratung und Coaching sowie ein Transfer der Erfahrungen und Best-Practise-Ansätze angeboten wird.
GreenPoint
Leonardo da Vinci, 01.10.2012 - 30.09.2014
Das Projekt „GreenPoint" will kleinere und mittlere Unternehmen im Metallsektor darin unterstützen, geltende Auflagen bezüglich des Umweltschutzes besser einhalten und umsetzen zu können. Dazu wird in den Unternehmen ein so genannter GreenPoint geschult, der als Ansprechpartner und Vermittler sämtlicher sektorbezogener Umweltbelange im Unternehmen tätig ist und sein Wissen an die Mitarbeiter weitergibt. Das e-learning Training wird in einer Pilotphase getestet und die Qualifizierung dann in den teilnehmenden Unternehmen implementiert.
Export von Bildungsdienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft iVET4Health Dubai
BMBF „Berufsbildungsexport durch deutsche Anbieter", 01.08.2012-31.07.2015
Das Projekt „Export von Bildungsdienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft iVET4Health Dubai“ will die Bildungsdienstleister in der Gesundheitswirtschaft darin unter-stützen, angepasste Bildungsangebote zu entwickeln, erproben, auswerten sowie im Zielland zu implementieren.
Gleichstellungspolitik am Modell der Familienernährerinnen II
Förderprogramm des BMFSFJ, 01.03.2012 bis 28.02.2014
Wie aktuelle Forschungen zeigen, hat sich der Anteil von Frauen als Haupteinkommensbezieher und damit Familienernährerin in Deutschland deutlich erhöht. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für Frauen aber nach wie vor schlechter als die der Männer. In der zweiten Phase dieses Politikentwicklungsprojektes werden die vorliegenden Untersuchungsergebnisse weiter aufbereitet und die erarbeiteten Publikationen ergänzt. In zahlreichen Veranstaltungen für politische und gewerkschaftliche Multiplikatoren werden die bisher entwickelten Handlungsansätze und Konzepte für das sich wandelnde Geschlechterverhältnis am Arbeitsmarkt vorstellt.
Food ECVET - Proposals for the application of the ECVET model in the EU food sector
Leonardo da Vinci, 01.10.2011 – 30.09.2013
Seit Ende der 90er Jahre befindet sich die Europäische Nahrungsmittelbranche in einem Anpassungsprozess an Globalisierung, technologischer Innovation und neuen Anforderungen bezüglich Gesundheit, Qualität und Ökologie. Unternehmen haben erkannt, dass berufliche Weiterbildung der wichtigste strategische Faktor ist, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Dennoch gibt es in der Branche weiterhin einen hohen Anteil an nicht- und geringqualifizierten Arbeitnehmern.
Die Sozialpartner engagieren sich vor diesem Hintergrund für ein kontinuierliches, lebenslanges Lernen und die Anerkennung von Fähigkeiten, die in verschiedenen Kontexten erworben wurden. Die Anerkennung von früher erlangten Fähigkeiten, die auch informell oder non-formal erworben sein können, soll es den Arbeitnehmern ermöglichen, in anderen Arbeitskontexten „Fuss zu fassen“. Auch die Mobilität von Arbeitnehmern in Europa könnte so erleichtert werden. Das Instrument zur Anerkennung dieser Fähigkeiten ist ECVET – das Europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (European Credit System for Vocational Education and Training).
In dem Projekt wird das ECVET-System in der Nahrungsmittelbranche beispielhaft eingeführt und somit Best Practices für die flächendeckende Einführung des Punktesystems gesammelt. In diesem Zusammenhang werden die Rolle von Schlüsselakteuren (u.a. Sozialpartner, Weiterbildungsanbieter), die Bedeutung von ECVET für Unternehmen und Arbeitnehmer sowie die Chancen für nicht und geringqualifizierte Arbeitnehmer diskutiert.
Die Ergebnisse des Projektes fließen in die Evaluation des Europäischen Parlaments zur Einführung von ECVET in den EU-Partnerländern ein.
Faire Mobilität - Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv
Gefördert durch Mitteln des BMAS und ESF (Bund), 01.08.2011 - 30.06.2014
Das Projekt Faire Mobilität hilft, gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen für ArbeitnehmerInnen aus den mittel- und osteuropäischen Staaten auf dem deutschen Arbeitsmarkt durchzusetzen.
Zentrale Elemente sind die weiterführende, über die Kernbelange der Gewerkschaftsarbeit hinausgehende Qualifizierung von gewerkschaftlichen Multiplikatoren (u.a. Betriebs- und Personalräte, sowie Vertrauensleute), die Erweiterung der Information über Arbeitnehmerrechte in Herkunfts- und Zielländern und die Beratung von mobilen ArbeitnehmerInnen durch den Auf- und Ausbau der Beratungsinfrastruktur.
Lebenslanges Lernen und Interprofessionalität in den Gesundheitsfachberufen - 2get1care
LLL/ ECVET, 01.01.2011 – 31.12.2013
Das Projekt zielt auf die experimentelle Erprobung des europäischen Leistungspunktesystems ECVET für die Berufsausbildung und Lehre in den Gesundheitsfachberufen in Deutschland innerhalb einer europäischen Partnerschaft, um einen Ansatz zu entwickeln, Qualifikations-bestandteile grenz- und berufsübergreifend übertragbar zu machen. Durch diesen Ansatz sollen die interprofessionelle und transnationale Mobilität sowie die persönliche Lernmobilität von Auszubildenden und Fachkräften gefördert werden, die bisher durch eine hohe Differenzierung und Spezialisierung der Qualifikationsstruktur im Gesundheits- und Pflegebereich und die unterschiedlich gestalteten Qualifikationssysteme in diesem Berufsfeld in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten eingeschränkt werden.
Den operativen Rahmen für diese Erprobung bietet die wissenschaftlich begleitete Anpassung der Ausbildungscurricula von vier Gesundheitsfachberufen (Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie und Altenpflege) an ECVET, die Entwicklung eines gemeinsamen Kerncurriculums und eines Weiterbildungskonzepts für Lehrende nach ECVET-Grundsätzen.
EQF Praxis and Information Network: PIN
Leonardo da Vinci, 01.01.2011 – 31.12.2013
Das Projekt PIN verbindet 32 arbeitnehmerorientierte Organisationen aus Europa in einem Netzwerk. Ziel ist es Akteure, Experten und Institutionen zu Fragen der Wirkung des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR), respektive der Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) auf nationaler und europäischer Ebene zusammenzubringen. Das Projekt organisiert einen moderierten Wissens- und Beste-practice-Austausch zu den Einflüssen des EQR auf Themen wie Tarifverhandlungen, Datensicherheit oder Kompetenzerfassung. Die Projektpartner entwickeln eine europäische Strategie für eine arbeitnehmerorientierte Implementierung, formulieren Handlungsleitfäden und sensibilisieren für die Thematik. Weitere Informationen über das Projekt finden sie unter: www.eqf-pin.eu
SPI Siegen-Wittgenstein
ESF-Sozialpartnerrichtlinie, 01.06.2010 – 31.05.2013
Die Region Siegen-Wittgenstein verfügt über einen hohen Anteil an eigentümergeführten Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie und befindet sich gleichzeitig nahe den großen Unternehmen in den Ballungszentren von NRW. Für die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung der Metall- und Elektrounternehmen in der Region sind gut ausgebildete Mitarbeiter ein wesentlicher Bestandteil. Bisher wird aber in den eigentümergeführten Unternehmen oftmals keine systematische und nachhaltige Personalentwicklung betrieben.
SPILL in der Ernährungswirtschaft in Deutschland
(Niedersachsen/Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein/Hamburg/Mecklenburg-Vorpommern)
ESF-Sozialpartnerrichtlinie, 01.05.2010 – 30.06.2013
Die Ernährungswirtschaft wird mehr und mehr zu einer innovationsgetriebenen Branche, die auf veränderte externe Rahmenbedingungen reagieren muss.
Im Projekt werden gemeinsam mit den Unternehmen die Innovationsbedarfe und daraus abgeleitet die Weiterbildungsbedarfe ermittelt, die sich aufgrund aktueller Markt- und Konsumentwicklungen, neuer Verfahren oder Produkte ergeben. Darauf aufbauend wird die Auswahl und Einführung geeigneter Personalplanungs- und -entwicklungssstrukturen und der entsprechenden Instrumente vorbereitet und begleitet.
E-NLL (Network for Promotion of Learning in Later Life)
01.12.2009 – 30.11.2012
Ältere Menschen stellen eine immer wichtigere Zielgruppe im Bereich des lebenslangen Lernens dar, für die lernförderliche Methoden und Didaktik vorzuhalten und zu entwickeln sind. Das Grundtvig-Projekt Network for Promotion of Learning in Later Life möchte Wissen und Good Practise-Beispiele über Lernen in späteren Lebensphasen sowie generationenübergreifendes Lernen untereinander austauschen, um somit neue und effektive Wege für „späte Lerner“ zu finden und anzuwenden.
Abgelaufene Projekte:
Connessione
Cowinhy
Ecolearning
EU-CEC
FoodFit
Foodskills
IDOL
INTENT
Learning Mentor
Metall Skills
NEWTON
Soltec
Resist
Net2Quali
C-ENTER
Quali-2-move
Guidance Dialogue
