Resozialisierung

Bildung und Förderung im Strafvollzug brauchen ein besonderes Engagement.

Berufliche Bildung im Strafvollzug ist eine große Herausforderung. Der überwiegende Teil der Inhaftierten ist zwar im erwerbsfähigen Alter, war aber vor Haftantritt arbeitslos bzw. ohne Berufsabschluss. Die berufliche Reintegration beginnt mit dem ersten Tag der Aufnahme des Gefangenen in den Vollzug und einer systematischen Berufswege- und Integrationsplanung.

Lernen hinter Gittern ist die beste Existenzgrundlage für eine gesicherte Zukunft.

Schon seit über 30 Jahren setzt sich das bfw in Wort und Tat für die Aus- und Weiterbildung von Gefangenen ein. An mehr als 40 Anstalten und in enger Zusammenarbeit mit den Justizverwaltungen engagieren sich die Fachkräfte von bfw. Wir bieten eine fundierte berufliche Orientierung mit Klärung der persönlichen Eignung und Neigung. Wir ermöglichen kurzfristige Qualifizierungen, fundierte Ausbildungen und attraktive Fortbildungen - in vielen Berufsfeldern.

Das Ziel für die Zeit nach der Inhaftierung: ein Arbeitsplatz

Am besten ist der direkte Übergang aus der Haft in eine betriebliche Anstellung in Freiheit. Das gelingt aber nicht ohne besonderen Einsatz. Das ernsthafte Bestreben der straffällig gewordenen Menschen gehört ebenso dazu wie die ganz praktische Unterstützung von bfw. Wir stellen für Sie Kontakte zu führenden Unternehmen und aufgeschlossenen Handwerksbetrieben in Entlassungsregionen her und bieten spezielle Projekte zur Unterstützung der sozialen und beruflichen Integration. Das Engagement von bfw hat sich bewährt.

Erfolgreiche Resozialisierung – ohne persönlichen Einsatz geht es nicht.

Eine erfolgreiche Resozialisierung kann nur mit hohem persönlichem Einsatz des Strafgefangenen, der sich seine Zukunft gestalten will sowie durch die Tatkraft des pädagogischen Personals gelingen. Die Weiterbildungen von bfw gelingen, weil sie auf die besonderen Belange von Strafgefangenen zugeschnitten sind. Unsere Projekte sind vorbildlich, weil sie vom außergewöhnlichen Engagement unserer Beratungs- und Ausbildungsteams leben. Gerade die Förderung junger Strafgefangener benötigt erzieherisches Geschick. Deshalb blicken wir stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit viel Leidenschaft für jugendliche Straftäter einsetzen.

Weitere Infos finden Sie auf der Seite der Geschäftsstelle RESO/ProG

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