28.01.16

Neue Bachelor-Abschlüsse: bfw – Unternehmen für Bildung kooperiert mit Steinbeis-Transfer-Instituten


Gebündelte Kompetenzen: Die Steinbeis-Transfer-Institute in Essen und Marburg und der Bildungsdienstleister bfw – Unternehmen für Bildung, der sich mit de Marke maxQ. auf den Gesundheitsbereich spezialisiert hat, werden künftig kooperieren. Ziel ist es, Fachkräften aus der Gesundheitsbranche den Übergang in die akademische Ausbildung zu erleichtern und zugleich in der Branche dringend benötigte Fachkräfte schneller auszubilden. Im Januar unterzeichneten bfw-Geschäftsführer Reinhold Petermann und die Steinbeis-Institutsleiter Prof. Dr. Herbert Hockauf (Essen) und Marie-Luise Koch (Marburg) die Kooperationsvereinbarung unter dem Motto „Bildungsketten für die Gesundheitsberufe gemeinsam organisieren“.

Ziel der Kooperation ist es, künftig gemeinsam Bachelor-Studiengänge anzubieten. Der fließende Übergang von der beruflichen in die akademische Ausbildung bietet Absolventinnen und Absolventen der Gesundheitsfachberufe die Möglichkeit, sich schon während ihrer Ausbildung oder im direkten Anschluss daran fachlich zu spezialisieren und so ihre berufliche Weiterentwicklung frühzeitig zu planen.

Zunächst startet die Fachrichtung Berufspädagogik (B.A.) in Frankfurt am Main. Interessenten, die die maxQ.-Weiterbildung zur pädagogischen Fachkraft abgeschlossen haben, werden beim Studienbeginn von Steinbeis 400 Unterrichtstunden angerechnet. Darüber hinaus entwickeln die Kooperationspartner zurzeit den Studiengang Therapiewissenschaften für die Standorte Essen und Heidelberg. Neben den wissenschaftlichen Basismodulen soll er eine fachspezifische Ausrichtung etwa auf die Bereiche Physiotherapie, Ergotherapie oder Podologie bieten. Im Zuge der generalisierten Pflegeausbildung ist außerdem ein ausbildungsbegleitender, dreijähriger Studiengang Bachelor of Arts in Advanced Nursing Practice (ANP) geplant. Er ermöglicht es Auszubildenden der Altenpflege bei maxQ., innerhalb von nur vier Jahren Ausbildung und Studium anzuschließen. Der Einstieg ins Studium ist bereits nach dem ersten Ausbildungsjahr möglich.

Mit den neuen Studienangeboten reagieren bfw und Steinbeis auf aktuelle Veränderungen im  Gesundheitswesen wie etwa den Trend zur Akademisierung der Gesundheitsberufe oder das neue Pflegeberufegesetz. Die Kooperationspartner verfolgen das gemeinsame Interesse, hoch qualifizierte und akademisch ausgebildete Fachkräfte für die Gesundheitsbranche auszubilden.

Neben der Kooperation bei Studiengängen stehen darüber hinaus der Ausbau der Vernetzung in die Gesundheitsbranche im Bereich von Forschungsvorhaben und die Produktentwicklung auf dem Programm.