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Auf Vorwindkurs: Die Nutzung von See- und Wasserwegen

Die maritime Wirtschaft hat mit ihren wichtigsten Sektoren - Schiffbau und Zulieferindustrie, Schifffahrt und Häfen, Meerestechnik, Binnenschifffahrt und Fischerei - eine große Bedeutung für die weltweit eingebundene deutsche Wirtschaft. Mehr als 220.000 Arbeitskräfte sind in diesem Sektor tätig.

Wegen des zu erwartenden Anstiegs an Verkehrsaufkommen und der sich daraus ergebenden Notwendigkeit, die See- und Wasserwege stärker in den Gütertransport einzubeziehen, hat die maritime Wirtschaft gerade für eine Exportnation wie Deutschland eine viel versprechende Zukunft. Die deutschen Werften können ihre führende Stellung in Europa und die vierte Position weltweit hinter Korea, Japan und China behaupten. Auch die Gesamtbelegschaftszahlen - einschl. Marineschiffbau, Reparaturen, Binnenschiffbau, Boots- und Yachtbau - mit ca. 23.000 Beschäftigten ist stabil.

Der Nordosten hat hochinnovative und leistungsfähige Werften und Schiffbauzulieferer, die weltweit anerkannt sind. In Mecklenburg-Vorpommern sind dem Schiff- und Bootsbau 80 Unternehmen mit rund 6.000 Beschäftigten direkt zuzurechnen, darunter 4.500 Beschäftigte von vier Seeschiffswerften. Dazu kommen die maritime Zulieferproduktion sowie ingenieurtechnische Dienstleistungen. Durch wirtschaftliche Beziehungen und Kooperationen mit anderen Branchen gehören insgesamt 320 Betriebe mit etwa 13.000 Beschäftigten zur maritimen Industrie in Mecklenburg-Vorpommern.

Ihre kompetenten Ansprechpartner:

Geschäftsstelle Mecklenburg-Vorpommern
Alexander Spiegel
Tel.: 0381 276310
E-Mail.:
stralsund@bfw.de

Standort Kiel
Doris Apelt
Tel.: 0431 720 84 4
E-Mail:
apelt.doris@bfw.de