Neue Berufsperspektiven für Migrantinnen und Migranten als Fachlageristin / Fachlagerist
Zu den Zukunftsbranchen mit Wachstumspotential gehört die Logistik als heute drittgrößte Wirtschaftsbranche in Deutschland. Anders als in den 80er Jahren heißt Logistik heute nicht mehr, Waren lediglich zu lagern und zu transportieren. Die moderne Logistik ist eine strategische Systemleistung, die aus mehreren, sorgfältig aufeinander abgestimmten Schritten besteht, die wie Glieder einer Kette zusammenhängen.
Das Projekt bietet gering qualifizierten Arbeitslosen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit einer Qualifizierung, die bestehende Vermittlungs- und Integrationshemmnisse wie fehlende Schulabschlüsse, mangelnde Sprachkenntnisse, eingeschränkte Möglichkeit der Berufswahl, überproportionale Beschäftigung im Niedriglohnsektor, fehlende berufliche Abschlüsse abbauen hilft. Nicht zu unterschätzen sind auch fehlende Motivation und geringe finanzielle Ressourcenausstattung, die die Berufschancen einschränken.
Das Projekt bietet eine gezielte Sprachförderung in Deutsch Maßnahme begleitend an. Zudem steht ein Integrationscoach bereit, um auch andere Probleme der Teilnehmenden aufzufangen, Lehrgangsabbrüchen entgegenzuwirken und den Teilnehmenden gezielte Hilfen zum Erreichen des Berufsabschlusses und den Übergang in Beschäftigung anzubieten.
Mit dem Berufsabschluss „Fachlageristin/Fachlagerist“ werden neue Berufsperspektiven für Migrantinnen und Migranten eröffnet. Personen ohne Schulabschluss erhalten mit Abschluss der Externenprüfung auch den Hauptschulabschluss. Die Gruppe der Teilnehmenden erfährt vom Weiterbildungsträger zusätzliche Hilfen bei der Suche nach einem Praktikums- und Arbeitsplatz. Im Rahmen des Projektes werden somit Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern hergestellt.
Projektlaufzeit: 01.07.2011 – 30.06.2013
Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), Programm "Arbeit durch Qualifizierung (AdQ) - Sonderschwerpunkt Perspektive Arbeit – Integration für Migrantinnen und Migranten" gefördert.

