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26.01.2010

maxQ im Rahmen der Initiative Gesundheitswirtschaft Rheinland-Pfalz auf Messe Arab Health in Dubai…..

maxQ präsentierte sich gemeinsam mit Projektpartnern im Rahmen der Initiative Gesundheitswirtschaft auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Rheinland-Pfalz vom 25. - 28. Januar auf der Arab Health in Dubai. Die jährlich stattfindende Veranstaltung ist eine der weltweit bedeutendsten Messen für Medizintechnik, Gesundheit, Pharmazie und Dentaltechnik.

Im Mittelpunkt des gemeinsamen Messeauftritts stand die Präsentation einer Systemlösung „Schlaganfallversorgung“. Kerngedanke ist dabei, durch enge Abstimmung und gemeinsame Ausrichtung der Versorgungsangebote von der Prävention, über die Diagnostik und Akutversorgung, bis hin zur Nachbehandlung, Rehabilitation und Pflege ein effektives Schlaganfallmanagement aufzubauen. Gerade beim Schlaganfall können über eng aufeinander abgestimmte Präventionsprogramme, effizientes Management im Bereich des Rettungswesen und der Akutversorgung in stroke units, sowie über abgestimmte Kooperationen zwischen der Akutrehabilitation und ambulanter Langzeitrehabilitation und Pflege verbesserte Präventions- und Behandlungserfolge erzielt werden. 

Im Zentrum des gemeinsamen Messeauftritts stand das von Rheinland-Pfalz organisierte Symposium zur Systemlösung Schlaganfallversorgung in Dubai Health Authority am 27.01.2010, welches vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Hendrik Hering eröffnet wurde. Die Partner der Versorgungskette Dr. Frank (apoplex), Dr. Sven Klimpe, Dr. Ulrich Betz, Marga Rompf (alle Universitätsmedizin Mainz), Dr. Christoph Eschenfelder (Boehringer Ingelheim), Dr. Guido Scherer (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Rheinhessen), Stephan von Bandemer (Initiative Gesundheitswirtschaft), Dr. Thomas Luiz (DENIT am Fraunhofer Institut) sowie Dr. Monika Stricker von maxQ im bfw – Unternehmen für Bildung stellten ihre Teilleistungen innerhalb einer Systemlösung vor ca. 180 interessierten Besucher/ innen vor.
maxQ konzentrierte sich dabei auf die Darstellung „guter Praxis“ für die Bereiche ambulante/ Langzeit-Rehabilitation und Pflege von Schlaganfallpatient/innen sowie das Case-Management zur Optimierung der Behandlungsführung des Patienten innerhalb einer Systemlösung. Dr. Monika Stricker hob dabei besonders die Notwendigkeit zur Kooperation zwischen stationären und ambulanten Dienstleistenden sowie die Kompetenzentwicklung und beständige Aktivierung des Patienten unter Einbeziehung der Angehörigen hervor. Entsprechende Angebote zur Beratung und Qualifizierung für (angehende) Pflegekräfte und aus den Feldern der therapeutischen Berufe gehören zu den Kernangeboten von maxQ.

Weitere Höhepunkte des Besuchs waren Gespräche des Wirtschaftsministers Hering und der Partner mit dem Gesundheitsminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Dr. Hanif Ali Hassan, sowie dem  Generaldirektor der Dubai Health Authority, S.E. Qadhi Saeed al-Murooshid, die großes Interesse an dem Thema Systemlösung „Schlaganfallversorgung“ signalisierten. Minister Hering lud - auch im Namen der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Malu Dreyer - den Gesundheitsminister ein, sich in Rheinland-Pfalz ein eigenes Bild vom Aufbau und Leistungsfähigkeit der stroke units und der Schlaganfallversorgung in Rheinland-Pfalz zu machen. Im Zuge weiterer Gespräche mit Verantwortlichen der Dubai Health Authority konnten zentrale Bedarfsfelder abgesteckt werden. So ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten insbesondere im Bereich der Rehabilitation erheblicher Handlungsbedarf vorhanden, um die Förderung von Schlaganfallpatienten mit Blick auf die Anpassung und maximal mögliche Wiederherstellung der physischen, sozialen und psychischen Funktionen und Aktivitäten zu verbessern.

In den nächsten Wochen werden die Kooperationspartner die erzielten Ergebnisse in gemeinsamen Gesprächen reflektieren und weitere Schritte mit Blick auf die Internationalisierung von Gesundheitswirtschaft aus Rheinland-Pfalz planen.

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